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Lesetag in Grafenhausen

 

Montag,10.45 Uhr:

19.10. 2015 - Die Schüler der Ferdinand-Ruska-Schule stehen neugierig vor der Infowand „Lesetag“ und suchen sich aus 12 verschiedenen Vorleseaktionen drei für sie passende Angebote aus. „Ich möchte mir „Die Welt wie wir sie kannten“, „Die Kurzhosen-Gang“ und „Die dumme Augustine“ anhören“, meint ein Siebtklässler und schreibt diese Wünsche auf. Im Laufe des Morgens kann man immer wieder Schülergruppen sehen, die aus den Angeboten ihre Auswahl treffen.

 

Wunschzettel werden ausgewertet, Lesegruppen zusammengestellt, Pläne für die Lehrer gemacht und Eintrittskarten für die Schüler ausgedruckt und verteilt.

 

Donnerstag, 8.30 Uhr:

Alle Schüler, von der ersten bis zur siebten Klasse, versammeln sich in der Aula. In den Händen eine Eintrittskarte für zwei Vorleseangebote. „Wo wird den „Der Räuber Hotzenplotz“ gelesen?“, fragt ein Drittklässler. „Schau doch an der Flip-Chart, da steht genau, was wo gelesen wird.“ Der Drittklässler geht mit 10 anderen Kindern aus verschiedenen Klassen ins Klassenzimmer der Klasse 4. Die Aula leert sich rasch und die Kleingruppen verschwinden in Klassen- oder Fachräumen.

 

10.10 Uhr - Im Pausenhof – ein Stimmengewirr:

„Was hast du dir angehört?“ - „Bei uns wurde ja nicht nur vorgelesen, sondern wir haben  auch gespielt!“  - „Ja und wir haben den Räuber Hotzenplotz gemalt, das war toll!“ - „In meiner Gruppe haben wir Theater gespielt zum Buch.“  - „Wir haben was gebastelt, das war richtig schön“ -  „Wo gehst du nach der Pause hin?“ - „Zu den „Märchen“. Ich freu mich schon drauf, weil meine Freundin schon dort war und der hat es total gut gefallen.“ „Weißt du, wo „Das kleine Gespenst“ vorgelesen wird?“ „Das findest du ganz leicht. Schau mal da vor dem Jüka-Zimmer, da  ist ein kleines Gespenst an der Wand.“  

 

12.05 Uhr - Die zweite Leserunde ist zu Ende. Ein besonderes Schultag hinterlässt zufriedene Gesichter und die feste Überzeugung: „Nächstes Jahr wieder!“ (jlb)

 


Im Herbst aus dem Winterschlaf befreit:

Teich-Aktion der Siebtklässler

 

Niclas, Kevin, Justin, Sebastian und Leon sind schon seit einigen Stunden zugange, als sie verschwitzt die Arbeitshandschuhe ausziehen und sich den frei gelegten Teich anschauen. „Hat sich doch gelohnt“, meint Leon zufrieden und Niclas pflichtet ihm bei: „Heute morgen war das alles noch ein einziger Dschungel, jetzt können hier wieder die Frösche einziehen.“

 

Ausgangspunkt für diese Aktion war der Umstand, dass der Schulteich seit mehreren Jahren nicht mehr in Schuss gehalten wurde, sodass er zuwuchs und als Teich gar nicht mehr zu erkennen war. Frösche und Libellen, in den Vorjahren zahlreich zu beobachten, waren kaum noch beheimatet.

 

Als den fünf Siebtklässlern das Projekt vorgestellt wurde, waren sie Feuer und Flamme und konnten es kaum erwarten loszulegen. Dabei zeigten sie die oftmals geforderten Schlüsselqualifikationen wie Selbständigkeit, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen unter „Realbedingungen“. Wie selbstverständlich holten sie sich dann Rat bei einem angehenden Landschaftsgärtner. Das Projekt wird keine Eintagsfliege bleiben – der Teich wird in den kommenden Monaten noch eine Menge Pflege benötigen.

 

Eine solchermaßen über das Normale hinausgehende Leistung wurde dann auch von der Rektorin der Ferdinand-Ruska-Schule Maria Gut mit einem Gutschein belohnt. Eine gewinnbringende Aktion für alle: für Schule, Schüler und Natur. (Oktober 2015) (jv)


Gemeinsamer Auftakt der Kollegiumsfortbildung:

Die Vorteile kooperativer Lernformen für Lernende

 

26.10.15 -  Im mittlerweile zweiten Durchgang für die Grafenhausener und im ersten für das Gesamtkollegium, drehte sich am Pädagogischen Tag der GWRS Rust- Kappel-Grafenhausen im Rahmen der L:ike-Reihe alles um kooperative Lernmethoden und ihre Vorteile für schülerorientiertes Lernen.


Konzentriert füllen die vier Kolleginnen an Tisch 1 ihre Placemats  (in fünf Felder aufgeteilte Arbeitsblätter) aus. Gleich sollen sie das mittlere Feld ausschneiden und einer aus der Gruppe muss das Ergebnis dem Plenum präsentieren. "Sich in die Rolle eines Schülers hineinzuversetzen, kann beim Planen von Unterricht sehr nützlich sein."


Die unter dem Namen "Think- Pair - Share" bekannt gewordene Methode (im deutschen sinngemäß als "Denken - Austauschen - Vorstellen" bekannt) ist eine wichtige Säule im pädagogischen Konzept der Grund- und Werkrealschule Rust.

„D -  A  -  V“  meint dabei, die Schüler bewusst anzuleiten, zuerst alleine und in Ruhe an eine Aufgabe oder Fragestellung heranzugehen und erst in einer zweiten Phase den Austausch in der Kleingruppe zu suchen.  Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Alle Schüler nehmen aktiv teil und können sich mit ihren Fähigkeiten für die Präsentation der Gruppe einbringen. So werden neben fachlichen Fähigkeiten auch soziale und selbstwirksame Fähigkeiten gefördert - ein Vorteil für unsere Schüler.


Besuch der Science Days 2015

Verblüffende Rechenmethode des Zahlenweltmeisters

 

22.10.15 - Auch dieses Jahr besuchten die Klassen 3 bis 10 der GWRS Rust wieder gemeinsam die Science Days mit ihren zahlreichen Ausstellern, die mit spannenden Experimenten, Vorführungen und Shows aus Wissenschaft und Forschung lockten. Der Ausflug sollte Lust auf die faszinierende Welt der Naturwissenschaften machen - mit der Teilnahme an vielen interessanten Workshops, Experimenten und Shows ist ihm das gelungen.

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich zum Beispiel mit Lichtkunst fotografieren, den Blutzuckerspiegel bestimmen, von Robotern Kunststücke vorführen. Und sie bauten einen Wärmeantrieb für Miniboote,  Handyhalter oder führten selbst ferngesteuerte Operationen am lebenden Kunststoffherzen durch.

 

Der Rechenweltmeister Gerd Mittring zeigte in seiner Matheshow die erstaunliche Methode der Fingermathematik. In Sekundenschnelle beherrschten wir das große Einmaleins, indem wir an unseren Händen unter Anweisung Mittrings Hunderter, Zehner und Einer ablasen und damit komplizierte Multiplikationsaufgaben mühelos meistern konnten. Das Nachrechnen mit den zahlreich gezückten Handytaschenrechnern lies erstaunte Gesichter zurück. Mathematik kann so einfach sein.

Die Fingermathematik wurde so zum Renner und findet sicherlich auch in Zukunft seinen Einsatz beim schnellen Rechnen in Schule und Freizeit.


Alle an Bord - Kollegium 2010/11
Alle an Bord - Kollegium 2010/11

Ausbildung zum Schulsanitäter

Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es einen Schulsanitätsdienst. In Kooperation mit dem Ortsverein Rust des Deutschen Roten Kreuzes werden seitdem Jugendliche ab der Klassenstufe 7 zu so genannten „Schulsanis“ ausgebildet. In einem Erste-Hilfe-Grundkurs des DRK und in Übungseinheiten an der Schule lernen die Schüler Verantwortung zu übernehmen und im Notfall rasch Hilfe leisten zu können. Neben der Theorie wird auch die Praxis geübt, wie z.B. die stabile Seitenlage, einen Notruf abzusetzen oder der richtige Umgang mit kleineren und größeren Wunden. Dadurch erfährt der Schüler eine Stärkung der personalen und sozialen Kompetenzen wie Eigeninitiative und Mitverantwortung.

 

Verantwortung übernehmen

Derzeit nehmen insgesamt 15 Schüler an der „Sani-AG“ teil. Im wöchentlichen Wechsel sind immer vier von ihnen an der Schule im Dienst.

Das heißt zum einen, dass die diensthabenden Schulsanitäter auf dem Schulhof mit Neon-Westen und Erste-Hilfe-Taschen präsent sind, zum anderen, dass Lehrer auf sie zu-rückgreifen können, wenn ein Kind während des Unterrichts z.B. über Übelkeit klagt.

Über die Lautsprecheranlage wird dann ein Schulsanitäter ausgerufen, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten im speziell dafür eingerichteten Schul-sanitätsraum um den Patienten kümmert und ihn fachmännisch betreut.

 

Auch bei schulischen Veranstaltungen, wie z.B. dem Wintersporttag, den Bundesjugendspielen oder dem Schulfest sind die Schulsanitäter mit Begeisterung und großer Ernsthaftigkeit.

 

Mach mit!

Bewerbungen zur Schulsanitäter-Ausbildung nimmt Frau Grahlmann entgegen.