Gemeinschaftsschule Wegweiser

Auf dem Weg zur Ganztagesschule

  • Unsere Schule ist auf dem Weg zur Ganztagesschule. In den letzten Jahren konnten wir schon vielfältige Erfahrungen im Bereich Ganztagesbetreuung sammeln.
  • Zusätzlich zu unserer Kernzeitbetreuung, bieten wir seit mehreren Jahren an 5 Tagen ein warmes Mittagessen an. Von Montag bis Donnerstag haben die Kinder im Anschluss die Möglichkeit an der Hausaufgabenbetreuung teilzunehmen.
  • Außerdem finden eine Sport-AG sowie eine Theater-AG statt. Seit diesem Schuljahr bietet der Musikverein eine Musikstunde an. So werden die Kinder bei uns bis 16 Uhr unterstützt und betreut.
  • Ab dem Schuljahr 2016/17, beginnend mit Klasse 5 in der Außenstelle Grafenhausen, wird an drei Nachmittagen die rhythmisierte Ganztagesschule und an einem zusätzlichen Nachmittag ein freies Wahlangebot eingeführt.

 

 


 

Erfahrung nutzen

  • Diese Erfahrungen beziehen wir konzeptionell in unserer Ganztagesschule mit ein und werden sie im Sinne der Leitgedanken aus dem Schulprogramm fortführen, denn gegenseitige Wertschätzung, Toleranz, Mitverantwortung und Eigeninitiative sind für uns wichtige Bildungs- und Erziehungsziele.
  • Im Ganztag werden wir Zeit und Raum bekommen, die Grundvorstellung von Schule als Lern-, Lebens- und Erfahrungsraum, gerade auch mit Blick auf eine sich verändernde Lern- und Unterrichtskultur, zu verwirklichen. Die Begegnung von Groß und Klein prägen schon seit Jahren unseren lebendigen Schulalltag.

Neue Zeiträume für individuelles Lernen

  • Die Gemeinschaftsschule gibt uns und den Schülern die Möglichkeit, in einer individuellen Form über Grenzen hinweg zu lernen. Diese Form des Lernens wollen wir unseren Kindern anbieten. Lehrer und Schüler begegnen sich unter anderen Bedingungen in einem neuen Raum mit größeren Gestaltungsmöglichkeiten in den Kompetenzbereichen.
  • Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Nachmittagsbetreuung vorwiegend von Grundschülern genutzt wird. Unsere Ganztagesschule für die Sekundarstufe soll sich daher erst einmal bindend über 3 Nachmittage erstrecken. Vor allem der Schere zwischen Eltern, die eine ganztägige Betreuung ihrer Kinder benötigen und denjenigen, die durch die dörfliche, familiäre Struktur bedingt ihre Kinder auch zu Hause haben wollen, wird dadurch Rechnung getragen. Die Vereine, die ein starkes Glied der Dorfstruktur sind, sollen durch die Kooperation mit der Ganztagsschule eingebunden werden.

Lerngruppen

  • Individuelles und kooperatives Lernen findet in Lerngruppen statt, die sehr vielfältig zusammengesetzt sind. Dies entspricht dem Grundgedanken der Gemeinschaftsschule und unserer Vorstellungen zum Lernen in heterogenen Gruppen
  • Eine heterogene Lerngruppe bietet die große Chance, dass Kinder mit sehr unterschiedlichem Lern- und Leistungsvermögen die Erfahrung machen, voneinander und miteinander zu lernen. Unterschiedlichkeit wird als pädagogische Chance für Individualisierung und Differenzierung begriffen.
  • Das Erleben und die Erkenntnis, dass jedes Kind etwas kann, Kompetenzen hat und jedes Kind damit ein wertvolles Mitglied der Lern- bzw. Klassengemeinschaft ist, kann wesentlich dazu beitragen, dass sich bei den Kindern nachhaltig ein soziales Verantwortungsbewusstsein entwickelt.
  • Entscheidend sind gemeinsame Lernerfahrungen am gleichen Unterrichtsgegenstand, jedoch auf verschiedenen Niveaustufen, mit unterschiedlichen Lernzielen und Lernergebnissen.
  • Gleichschrittiges Lernen und einheitliche Lernziele werden durch starke indivuelle Lernentwicklung ergänzt, denn nicht jedes Kind kann und will zur selben Zeit das gleiche lernen.
  • Die Lernanforderungen orientieren sich an den drei Niveaustufen der Bildungsstandards. Zur Umsetzung wurde unser Unterrichtskonzept entsprechend angepasst.

 

Unterschiedlichkeit als Chance

  • Auch Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf müssen Teil der Lerngruppe sein. Sie müssen sich in dieser Gemeinschaft wohl fühlen, damit sie Schulfreude und Lernmotivation aufbauen können. Unterschiedlichkeit soll für alle als etwas Positives und Anregendes erfahren werden.
  • Zu Schuljahresbeginn planen wir eine Einführungswoche. In dieser Woche werden verschiedene gemeinsame Aktionen (z. B. erlebnispädagogischer Parcours, Kurzprojekte, Schulhausrallye, gemein- sames Frühstück, usw.) durchgeführt. Dies gibt uns Gelegenheit erste Erfahrungen mit den Schülern zu sammeln. Die Schüler haben dadurch ebenso die Möglichkeit, die Schule als ihren neuen Lebens- und Lernort sowie sich gegenseitig kennen zu lernen.

 

...