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Lernen und Lernnachweise

 

"Von den Kindern werden ganz andere Dinge erwartet als früher.

Früher ist viel mehr gepaukt worden, vor allem die wichtigen Techniken Lesen, Schreiben, Rechnen. Heute sind viel mehr und weitere Kompetenzen gefragt: Selbst Dinge erarbeiten, mit neuen Medien umgehen, miteinander lernen, mit der größeren Freiheit umgehen lernen.

Und gleichzeitig bleiben die alten Techniken sehr wichtig."

Marianne Wehrle, Beratungslehrerin an der GWRS


  1. Lernsituationen
  2. Persönliches Logbuch
  3. Gemeinsame und individuelle Lernpläne und Aufgaben
  4. Lernnachweise

1- Lernsituationen:- individuell, kooperativ, eigenverantwortlich

 

  • SL – Stille, individuelle Lernzeit: tägliche, individuelle Arbeitszeit, in denen Schülerinnen und Schüler mit individuellen Plänen in Mathematik, Deutsch und Englisch arbeiten. Wie im Namen schon enthalten, wird Wert auf eine Flüsterkultur gelegt.
  • D-A-V: Denken, Austauschen, Vorstellen: regelmäßiges, kooperatives Arbeiten in wechselnden Gruppen in allen Fächern und zu verschiedenen Themen aus Mathematik, Deutsch, Englisch und Nebenfächern.
  • Gemeinsame Inputphasen, Übungen und Wiederholungen: diese Lernzeit entspricht am ehesten dem „traditionellen“ Unterricht und hat auch weiterhin ihren Stellenwert in der GMS. Die Lehrer erarbeiten mit der Klasse oder mit Teilen der Klasse gemeinsam Themen, üben und wiederholen Lernstoff.
  • Projektorientierte Lernzeiten: vor allem in den naturwissenschaftlichen und musischen Fächern arbeiten die Schüler projektorientiert über eine längere Phase an einem Themenbereich und präsentieren ihre Ergebnisse.
  • Wahlorientierte Lernzeiten: Projekte und Arbeitsgemeinschaften zu frei gewählten Themen.
  • Reflexionszeiten: Immer wieder werden die Schüler angeleitet innezuhalten und ihren Lernprozess zu reflektieren. Dies geschieht in regelmäßigen Coachinggesprächen und Zeiten der Selbsteinschätzung. Dokumentiert wird dieser Prozess im sogennanten Lernlogbuch.

 Soziales Lernen: Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und Aufgaben, die dem sozialen Gedanken des Miteinander Rechnung tragen: dies können Lernpatenschaften, soziale Projekte, Dienste, Mitarbeit in der SMV, Schülerrat, etc. sein.

 

spezielle Lernwochen/-tage: Projektwochen, Praktika, Berufspraktika, Exkursionen, Ausflüge, Klassenfahrten, Teilnahme an Wettbewerben, etc.


"Beispielstundenplan"
"Beispielstundenplan"

 

2- Dein persönliches Logbuch

 

In deinem Logbuch hältst du die Stationen und Schritte deines Lernweges fest:

  • Das beinhaltet deine Wochenplanungen,
  • deine Gedanken und Reflexion der zurückliegenden Tage,
  • Feststellen von dem, was bereits gelingt und was noch nicht,
  • die weiteren Schritte, Rückmeldungen der Coaches und Vereinbarungen,
  • Rückmeldungen deiner Eltern.

Das Logbuch ist ein wichtiges Planungs- und Orientierungswerkzeug für deinen Lernprozess, sozusagen dein Lern-NAVIGATOR und deshalb stets mitzuführen.


Bild: Schüler*innen arbeiten in ihren Schülerbüros.

 

3- Deine Lernpläne

 

Themen werden meist gemeinsam begonnen. In einer Orientierungsphase arbeitest du und deine Klassenkameraden mit Orientierungsplänen und erkundest das neue Themenfeld.

 

Nach einer Einschätzungs- oder Selbsteinschätzungphase erhälst du einen Vertiefungsplan mit dem du an weiterführenden Aufgaben weiterarbeiten kannst, die deinem aktuellen Leistungsstand entsprechen. Die Aufgaben sind differenziert in grundlegendes, mittleres und erweitertes Niveau (G, M und E- Aufgaben). Langeweile oder Überforderung kommen so nicht auf.


 4- Lernnachweise ...

  • müssen in allen Fächern erbracht werden.
  • können Präsentationen, Checks (Tests, Klassenarbeiten), gelöste Aufgaben oder Produkte sein.
  • Lernnachweise können zu unterschiedlichen Zeitpunkten in einem vorgegebenen Zeitrahmen erbracht werden.
  • überprüfen erworbene Kompetenzen ("Ich kann ...")
  • sind regelmäßig Thema des Coachings und der Lernreflexion

 


Beispiel: Individueller Lernplan, Flächen konstruieren, Mathematik Kl. 8


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