Mein Kind kommt in die Schule -

Kooperation der Grundschule mit den Ruster Kindergärten

 

Die Grundschule Rust kooperiert mit dem Katholischen Kindergarten Sankt Michael sowie mit dem Kommunalen Kindergarten.

 

Das gemeinsame Ziel ist, den Kindern einen möglichst guten Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen.


 

Wichtige Bestandteile der Kooperation sind:

 

  • Ein informativer Elternabend im September - An diesem Abend erhalten die Eltern alle wichtigen Informationen zum Einschulungsverfahren (siehe auch Informationen unten). Die Eltern erfahren außerdem, wie sie ihr Kind als Schulanfänger unterstützen können.
  • Gegenseitiges Kennenlernen - Zunächst besuchen die Kooperationslehrerinnen die Kinder einige Male in ihrer Kindergartengruppe. Dabei lernen sie die Kinder in verschiedenen Spiel- und Aufgabensituationen kennen.
  • regelmäßige Kooperationsstunden - Das gemeinsame Arbeiten der Kooperationslehrerinnen mit den künftigen Schulanfängern findet in der Schule statt. Ab Ende Oktober kommen die Kinder gemeinsam mit einer Erzieherin regelmäßig für jeweils 45 Minuten in die Schule. Dort wird gemeinsam erzählt, gemalt, gebastelt und vieles mehr.
  • Ein Besuch der Schulanfänger zur „Schnupperstunde“ in Klasse 1

 

Über den gesamten Zeitraum der Kooperation findet ein intensiver Austausch zwischen Erzieherinnen und Kooperationslehrerinnen über die Kinder statt, um frühzeitig Auffälligkeiten zu besprechen und Unterstützung und Förderung anzuregen.

 

Außerdem treffen sich die Leitungen der Kindergärten, die Erzieherinnen und die Kooperationslehrerinnen der Grundschule zum regelmäßigen Austausch sowie zur Planung und zur Reflexion der Kooperation.

 

Informationen zum Einschulungsverfahren:

 

Wer wird eingeschult?

a) Schulpflicht
Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. September des laufenden Jahres das sechste Lebensjahr vollendet haben.
 
b) Stichtagsflexibilisierung
Kinder, die im Zeitraum vom 1. Okober des laufenden Jahres bis zum 30.Juni des darauffolgenden Jahres das sechste Lebensjahr vollenden, können von ihren Eltern – ohne bürokratische Hürden – zur Schule angemeldet werden und erhalten dann den Status eines schulpflichtigen Kindes.
 
Voraussetzung für eine Einschulung ist in beiden Fällen die Schulfähigkeit des Kindes, die von der Schulleitung im Rahmen des Einschulungsverfahrens festgestellt wird. Ansonsten wird das Kind vom Schulbesuch zurückgestellt.
 
Bei der Entscheidung über die Schulfähigkeit stützt sich die Schulleitung auf:

  • die Beobachtungen der Kooperationslehrerinnen,
  • die Beobachtungen der Erzieherinnen in Kindergarten,
  • die Ergebnisse des Beobachtungsnachmittags,
  • die Aussagen der Eltern,
  • im Einzelfall zusätzlich durchgeführte Tests.

 

Das Einschulungsverfahren

a) Anmeldung bei der Schulleitung
Februar / März

  • Einladung der Schule mit persönlichem Termin
  • Anwesenheit des Kindes und eines Sorgeberechtigten ist verpflichtend

b) Schulreifetest

Evtl. notwendige Tests werden durchgeführt.
Wichtig: Test heißt nicht zwingend, dass ein Kind nicht eingeschult wird!

 

c) Zurückstellung vom Schulbesuch

Voraussetzung ist das Vorliegen deutlich erkennbarer Entwicklungsverzögerungen (körperlich, geistig, motivational, sozial), die durch schulische Fördermaßnahmen nicht ausgeglichen werden und absehbar in einem Jahr aufgeholt werden können.